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2007

Stars in der Manege

Das Motto lautete "Kinder schnuppern Zirkusluft"...Nach der atemberaubenden Vorführung, die uns die Schüler der Bornschool am Mittwoch Abend geboten haben, muss man aber sagen, dass alle Akteure nicht nur ein bisschen geschnuppert, sondern einen tiefen Zug dieser besonderen Luft eingesogen haben. Erste Bilder findet Ihr in der Bildergalerie "Lari Fari".

Ferien? Oder Schule? Ferien in der Schule!

Die Betreuung in den Herbstferien wurde auch dieses Mal sehr gut angenommen. Insgesamt 26 Kinder wollten ihre Ferien in der Bornschool verbringen.
Am ersten Ferientag wurden wir von einem traumhaft schönen Herbstwetter überrascht. Natürlich wollten wir dieses auch nutzen, so dass wir spontan eine Schnitzeljagd durch den Schobüller Wald machten. Anschließend haben einige Kinder auf dem Schulhof Fußball gespielt, andere haben die Sandkiste ordentlich durchgewühlt oder Fangen und Verstecken gespielt.
Dienstag hatten wir uns einiges vorgenommen. Auf dem Speiseplan standen: Kürbiscremesuppe und Kartoffelsuppe. Nun hieß es erstmal 7,5 kg Kartoffeln, 3 kg Wurzeln, 3 Bund Suppengemüse und jede Menge Würstchen schneiden. Aber die Mühe hatte sich gelohnt! Mhmm.... war das lecker!
Wind und Sturm begrüßten uns am nächsten Tag. Da wir einen Ausflug nach Nordstrand geplant hatten, machte uns dieses Wetter gar nicht so viel aus. Familie Ketelsen von der Kerzengießerei erwartete uns bereits, als wir mit dem Bus auf Nordstrand ankamen. Dort hatte jedes Kind die Möglichkeit, einmal selbst Kerzen zu ziehen. Mit viel Geduld hatte jedes Kind am Ende des Tages vier Kerzen angefertigt, die es mit nach Hause nehmen durfte.
Am Donnerstag hatten wir verschiedene Angebote für die Kinder vorbereitet. Toben in der Turnhalle, Spielen, Malen und Basteln stand auf dem Programm. Es gab wieder ein schönes Ergebnis: Jedes Kind hatte einen Porzellanbecher bemalt und eine Windmühle gebaut.
An unserem letzten Tag machten wir einen Ausflug, auf den sich die Kinder wohl am meisten gefreut haben. Es ging ins Husumer Hallenbad. Wir hatten großes Glück, denn wir waren fast die Einzigen im Schwimmbad. Die Rutsche wurde sofort in Beschlag genommen. Außerdem war die große Krake aufgeblasen, und viele weitere Spielgeräte im Wasser. Um dreizehn Uhr wurden wir dann ganz erschöpft von den Eltern abgeholt.
Eine ereignisreiche Woche ging somit zu Ende...
Für Impressionen von der Ferienbetreuung hier lang!
20.11.2007 (Kathrin Krieger)

Warum malt Picasso der Frau die Nase auf den Po?

Dieser und vielen anderen Fragen stellten sich die Schüler und Schülerinnen der Schobüller Bornschool. Für zwei Monate tauchten sie im wöchentlichen klassen- und fächerübergreifenden Unterricht ein in die Welt der Maler Pablo Picasso, Claude Monet und Joan Miró. Anhand von eigenen Experimenten lernten die Kinder die Arbeitsweisen der Künstler kennen. Etwa wie lange es dauert, ein Bild im impressionistischen Stile Monets zu tupfen? Oder auf wie viele Arten lassen sich die Formen, die Picasso für eines seiner Kunstwerke benutzte, zu neuen eigenen Bildern zusammen setzen? Oder wie kommt aus einem Wirrwarr an Linien und Formen mit Farben ein Gesicht zum Vorschein? Oder sie ließen ihrer Phantasie freien Lauf und bauten bunt bemalte Skulpturen aus Verpackungsschachteln und gaben ihnen Titel wie „Der bunte Mozart" ganz in der Manier Mirós.
An ihrem Wissen und ihren Erfahrungen ließen die kleinen Kunstexperten nun im Rahmen einer Ausstellung die Gäste teilhaben. Und der Funke sprang über. Erstaunt nahmen rund 100 anwesende Eltern, Großeltern und Gäste den Rollenwechsel an: die Kleinen erklärten den Großen, warum Picasso der Frau die Nase auf den Po malte, Monet seine Bilder mit dem Pinsel tupfte und Miró seine bizarren Formen wählte.
Auch das Kollegium der Bornschool freute sich über die gelungene Verwandlung der Schule in ein Museum auf Zeit. Hatten sie doch in der Vorbereitung und Durchführung des Projekts selbst die Welt und die Dinge mit anderen Augen sehen gelernt. Wie aus einem Munde sprudelt es aus allen heraus: „Alle lernen von einander! Und die ganze Schule arbeitet an einem gemeinsamen Projekt!" Und es geht weiter. Am Tag nach der Ausstellungspräsentation startete bereits das neue Projekt. Verraten wurde noch nichts. Doch wer genau hinhörte, konnte zwei Schüler im Flur lauthals singen hören: „Freude schöner Götterfunken..." Man darf gespannt sein...
14.11.2007 (Christian Raap).

Uli, der Rabe, heißt neue Bornschüler Willkommen

Einschulung 2007
Einschulung 2007

"Heute geht es los", kräht der schwarze Vogel an der Tafel. Der Rabe Uli hieß mit seiner Freundin Lola am 30. August 2007 vierzehn neue Schüler und Schülerinnen in der 1. Klasse der Bornschool Willkommen. Zuvor hatten bereits alle anderen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen zusammen mit Schulleiter Herrn Hammerthaler ihre Neulinge in der Kirche begrüßt. Im Rahmen
des Einschulungsgottesdienstes bekamen sie von der 2. Klasse gezeigt, was sie alles an aufregenden und spannenden Dingen und Ereignissen an der Bornschool erwartet. Umso größer war die
Spannung, endlich mit Schultüte, Ranzen und Gottes Segen in die Schule zur ersten Stunde zu kommen. Dort fand hinter verschlossener Tür die erste Unterrichtsstunde mit Klassenlehrerin Beate Springstubbe statt. Uli und Lola machten sich mit den Kindern bekannt. Und auch die Eltern, die sich noch nicht kannten, fanden an einem tollen Buffet, das die Eltern der zweiten Klasse vorbereitet hatten, ganz unkompliziert zueinander. Bereitwillig teilten sie die eigenen Erinnerungen an das Ereignis, das an diesem Tag alle verband: die Einschulung - ein Tag, den man nicht vergisst.
29.08.2007 (Christian Raap, Bild: Volkert Bandixen)



Das Schulfest der Bornschool

Willkommene Abkühlung bei den heißen Temperaturen

Ein Klassiker bei Kaiserwetter

"Spiel und Spaß für alle", so lautete das Motto, dem bis zum Ende des Tages alle Ehre gemacht werden sollte. Da hatte das Wetter es wirklich gut gemeint mit den Schobüllern! Bei strahlendem Sonnenschein ging es gleich morgens los mit den Wettbewerben, die unser Schulleiter Herr Hammerthaler eröffnete. Die Anspannung und Aufregung war den Schülern deutlich anzumerken. Kein Wunder, schließlich ist das Schulfest im 2. Halbjahr der Tag schlechthin! Insgeheim hofft jedes Kind, in einer der Disziplinen doch einmal die Königswürden zu erhalten. Jede Klasse für sich hatte einige Prüfungen in Sachen Geschicklichkeit, Merkfähigkeit und Schnelligkeit zu absolvieren. Es gab Spiele wie Dosenwerfen, Angeln, Wasserbottichwerfen und viele mehr. Die zahlreichen helfenden Eltern schrieben fleißig Punktzahlen auf und unterstützen die Lehrerinnen. Das Highlight in jedem Jahr sind natürlich die Fahrradwettbewerbe. Der Fahrrad-Parcours war für Klasse 1 bis 4 eine Herausforderung, und die älteren Kinder durften Ihr Können auf dem Drahtesel auch noch beim Ringstechen unter Beweis stellen. Im Anschluss an die Spiele fieberten die Kinder der Siegerehrung, zu der auch Bürgermeister Rainer Maaß kam, entgegen. Endlich war es dann soweit... In diesem Jahr wurden in Klasse 1 Ida Neubauer und Nils Thomas, in Klasse 2 Marilena Ploog und Paul Höfer, in Klasse 3 Venshia Klein und Lasse Fromberg und in Klasse 4 Janne Niemann und Jonas Dorwald Königin bzw. König. Aimee Meinke und Vincent Hansen (1), Luna Lembrecht und Melf Hinrich Kamman (2), Tanne Johannsen und Mathis Hansen (3) und Kerrin Jacobsen und Mike Dunkel (4) wurden in diesem Jahr Fahrradkönig(in). Die Majestäten wurden mit einem Tusch von fünf kleinen Bläsern geehrt und mit viel Applaus bedacht.

Festlich geschmückte Fahrräder gehören auch zu jedem Schulfest an der Bornschool dazu

Nach der Mittagspause startete der Umzug im Halebüller Weg, angeführt von den Aktiven des Jugend-Spielmannszuges Hattstedt. Die Könige durften sich in diesem Jahr am Ende des Zuges im historischen Bus der Firma Rohde kutschieren lassen. Viele Zuschauer und auch Feriengäste säumten den Weg bis zur Schule. Nach der traditionellen Polonaise von Lehrern, Schülern und Eltern auf dem Schulhof gab es Erfrischungsgetränke sowie Kaffee und Kuchen vom reichhaltigen Büffet, das auch in diesem Jahr dank dem Einsatz vieler Bäckerinnen und Helferinnen großen Anklang fand. Für herzhafte Kost sorgten zahlreiche Helfer am Grill. Die Erlöse gingen an den Förderverein der Schule, der ebenfalls mit einem Stand vertreten war. Die Kinder freuten sich auf die Hüpfburg, die von den Damen des Bade- und Verkehrsvereins erstmalig aufgestellte Minigolfbahn, das Löschfahrzeug und eine Spritzwand der Freiwilligen Feuerwehr Schobüll, auf Ponyreiten, Armbrustschießen und auf die Schminkecke. Gegen Ende des Nachmittags spielten ehemalige Schüler gegen eine Schülermannschaft Völkerball. Auch diesmal siegten die viel umjubelten Ehemaligen. Richtig in Schwung kamen viele Kinder und Eltern bei den Mitmach-Tänzen mit Rainer Horst. Da mussten erst mal rechts und links unterschieden und die Beine sortiert werden. Zum Abschluss dieses stimmungsvollen Festes bei hochsommerlichen Temperaturen sangen alle das traditionelle Lied "Kein schöner Land" und freuten sich schon aufs nächste Schulfest...
09.06.2007 (Isabell Thomas)